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Ralph Bruder vorzeitig als Präsident der Universität Oldenburg wiedergewählt

Senat votiert für zweite Amtszeit des Hochschulmanagers

Oldenburg. Der Senat und der Hochschulrat der Universität Oldenburg haben am heutigen Mittwoch dafür votiert, Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder vorzeitig und unter Verzicht auf Ausschreibung für eine zweite Amtszeit zu bestellen. Seine erste sechsjährige Amtszeit hatte der Arbeitswissenschaftler am 1. August 2021 angetreten. Das Votum des Senats wird zusammen mit der Stellungnahme des Hochschulrats nun dem Niedersächsischen Wissenschaftsministerium (MWK) zur Entscheidung vorgelegt.

„Die Wiederwahl von Herrn Professor Bruder ist ein starkes Signal für eine Universität, die sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt hat und weitere mutige Zukunftspläne umsetzen will. Der Hochschulrat sieht in ihm eine herausragende Persönlichkeit, die wissenschaftliche Exzellenz, Innovationskraft und gesellschaftliche Verantwortung überzeugend verbindet“, erklärte der Vorsitzende des Hochschulrats, Felix Thalmann. Das Votum von Senat und Hochschulrat zeuge von dem großen Vertrauen in die hohe fachliche Kompetenz und strategische Weitsicht Bruders.

Bruder dankte dem Senat als auch dem Hochschulrat für das Vertrauen – und darüber hinaus ausdrücklich allen, die sich Tag für Tag für die Universität Oldenburg in vielfältiger Weise einsetzten: „Die so positive Entwicklung unserer Universität ist wesentlich begründet durch das enge Miteinander und das starke Engagement der Beschäftigten und Studierenden an unserer Universität. Ich freue mich sehr darauf, auch weiterhin als Teil dieses besonderen Teams die Uni Oldenburg als exzellente Universität in gesellschaftlicher Verantwortung weiter zu profilieren.“

Bruder betonte vor dem Senat, er wolle seine zweite Amtszeit nutzen, um die „Northwest Alliance“ – mit der Universität Oldenburg als zentralem Akteur – zu einem international noch stärker sichtbaren Forschungs- und Transferraum zu entwickeln. „Ich bin überzeugt, dass wir unsere Erfolge nachhaltig verankern und noch steigern können“, so Bruder. Ebenso wichtig sei ihm die Kultur der Universität: „Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist ein Ort des gegenseitigen Respekts, des friedlichen Miteinanders und der vielfältigen Offenheit – jetzt und in Zukunft,“ unterstrich der Präsident.

In den zurückliegenden Jahren konnte die Universität Oldenburg eindrücklich ihre Forschungsexzellenz belegen – unter anderem dadurch, dass in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern 2025 alle drei beantragten Exzellenzcluster bewilligt wurden. „Mit diesem Rückenwind haben wir uns gemeinsam mit der Universität Bremen entschlossen, uns als Exzellenzverbund zu bewerben – eine in der Geschichte der Universität Oldenburg einmalige Chance. An dem Bewerbungsprozess mit Antrag und Begehung haben zahlreiche Beteiligte beider Universitäten mit höchstem Einsatz mitgewirkt. Es macht mich stolz zu sehen, was wir bisher erreicht haben – und noch erreichen könnten“, erklärte Bruder im Hinblick auf die Entscheidung in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten im Oktober.

Die Gründung der „Northwest Alliance“ der Universitäten Oldenburg und Bremen mit der Rijksuniversiteit Groningen als privilegiertem Partner Anfang 2025 gehört zu den Meilensteinen in Bruders bisheriger Amtszeit. Die starke Verankerung der Universität in Stadt und Region war und ist ihm ein großes Anliegen. So schlossen Universität und Stadt 2023 eine strategische Kooperationsvereinbarung, um die seit Jahrzehnten bestehende Zusammenarbeit zu intensivieren und ihre Aktivitäten etwa in puncto Klimaneutralität oder Internationalisierung noch enger zu verzahnen.

Der Unterstützung von Stadt und Region habe sich die Universität auch im – inzwischen erfolgreichen – Bemühen um ein dauerhaftes Etablieren der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) stets gewiss sein können, betonte Bruder. So sei das Budget für den Aufwuchs auf 200 Studierende pro Jahr sowie die notwendigen Gebäude seit 2024 im Landeshaushalt verankert.