Ministerinnenbesuch im Aper Rathaus: Austausch über Zukunft des ländlichen Raums mit Ministerin Melanie Walter aus der Landeshauptstadt
Gemeinde Apen. Vergangene Woche durfte die Gemeinde Apen besonderen Besuch im Rathaus begrüßen: Die Niedersächsische Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, Melanie Walter, traf sich zu einem konstruktiven Austausch mit der Verwaltungsspitze der Gemeinde, den Fraktionsvorsitzenden sowie den stellvertretenden Bürgermeistern.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zentrale Zukunftsthemen für die Gemeinde Apen in der Parklandschaft Ammerland. Dabei berichtete die Gemeinde über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems im Rahmen der Leader-Förderung sowie der Dorfentwicklung. Besonders hervorgehoben wurden die Chancen und Herausforderungen der veränderten EU-Förderkulisse für den ländlichen Raum – unter anderem in den Bereichen Mobilität, Breitbandausbau und regionale Entwicklung.
Neben positiven Entwicklungen wurden auch kritische Themen offen angesprochen. Diskutiert wurden unter anderem die finanzielle Situation der Städte und Gemeinden, die steigende Aufgabenbelastung, Veränderungen in Medienlandschaft und Kommunikation sowie zunehmende Bürokratie und deren Auswirkungen auf die kommunale Handlungsfähigkeit.
Auch die Folgen der Zensus-Erhebung wurden deutlich thematisiert. Bekanntlich wurden der Gemeinde Apen im Rahmen des Zensus von ursprünglich 12.592 Einwohnerinnen und Einwohnern insgesamt 437 Personen abgezogen. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf den kommunalen Finanzausgleich des Landes. Aus diesem Grund klagt die Gemeinde Apen gegen diese Tatsache.
Ein besonderer Dank gilt zudem dem Landtagsabgeordneten Björn Meyer für die Unterstützung und Begleitung des Besuchs.
Die Gemeinde macht deutlich: Die Dorfentwicklung in Apen bleibt ein wichtiges Zukunftsthema – wir bleiben dran