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Endlich wieder Kinderstadt: Demokratie-Planspiel in den Osterferien

Teilnehmende lernen, sich aktiv an Prozessen zu beteiligen – Anmeldung ab sofort möglich
Oldenburg (29. Januar 2026)- Fünf Tage lang Bürgermeisterin oder Bürgermeister sein, wie die Erwachsenen in einer Bank arbeiten oder in einer Bäckerei für frische Teigwaren sorgen: Während der Osterferien haben 80 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren nach langer Pause wieder die Gelegenheit, an der Kinderstadt teilzunehmen. Diese veranstaltet das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Oldenburg von Montag, 23. März, bis Freitag, 27. März, im Haus der Jugend, Eßkamp 126. Die Anmeldung ist ab sofort möglich und erfolgt online über die Website des Ferienpasses unter www.ferienpass-oldenburg.de ». Die Teilnahme kostet 50 Euro pro Kind.

Mit dem „Oldentaler“ über Angebot und Nachfrage bestimmen
Gemeinsam gestalten die Kinder das Alltagsleben ihrer Stadt sowie alles, was diese mit Leben füllt: die Bank, die Müllabfuhr, die Werkstätten, die Bäckerei und noch einiges mehr. Alle Einrichtungen werden von den Kindern selbst organisiert und betrieben. Sie suchen sich einen Arbeitsbereich aus, in dem sie eine Hälfte des Kinderstadt-Tages beschäftigt sind. Die andere Hälfte verbringen sie dann, wie sie möchten – beispielsweise indem sie im Café eine Waffel essen, die Kinderstadt-Zeitung lesen oder sich etwas im Lädchen der Kreativwerkstatt kaufen.Außerdem wählen die Kinder eine Bürgermeisterin oder einen Bürgermeister aus ihren Reihen, der oder die sich mit dem Kinderstadt-Stadtrat um die Anliegen sowie Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner kümmert. Die täglich stattfindenden Versammlungen finden außerdem nach demokratischen Prinzipien statt: Jedes Kind kann sich zu Wort melden und Anmerkungen oder Wünsche äußern. Auch hier bestimmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die erwachsenen Helfenden halten sich zurück. Während ihrer Arbeitsschicht verdienen die Kinder den „Oldentaler“, den sie in der Kinderstadt in ihrer Freizeit ausgeben können. Damit entscheiden sie über Angebot und Nachfrage.

Erwachsene stehen beratend zur Seite
Der Kinderstadt liegt das Prinzip zugrunde, den Heranwachsenden nahezubringen, dass ihr Handeln eine Wirksamkeit nach sich zieht und sie sich aktiv an Prozessen beteiligen können und sollen. Ihre Partizipation steht im Vordergrund, da die Kinderstadt von Kindern „regiert“ und gestaltet wird. Erwachsene sind als Beraterinnen und Berater vor Ort und greifen nur bei Bedarf ein.Am wichtigsten ist aber vor allem eines: Spaß haben! Neben der Arbeitszeit gibt es die Möglichkeit, draußen zu toben und die Angebote der vielen unterschiedlichen Bereiche zu nutzen. Für ein warmes, leckeres Mittagessen ist gesorgt. Am Freitag, 27. März, ist die Kinderstadt dann für die Eltern und Geschwister der Kinderstadt-Kinder sowie für alle interessierten Besucherinnen und Besucher von 13 bis 15 Uhr geöffnet.

Kinder- und Jugendbüro kooperiert mit Nachwuchskräften
Die Kinderstadt wird vom Kinder- und Jugendbüro des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg organisiert. Das Team führt das Angebot zusammen mit Jugendleiterinnen und Jugendleitern, Auszubildenden der Berufe Sozialassistenz und Erzieherin/Erzieher sowie Praktikanten aus dem Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit durch. Der Verein Deutsches Kinderhilfswerk fördert die Veranstaltung.Mehr erfahren

Weitere Informationen
erhalten Interessierte beim Kinder- und Jugendbüro. Fragen beantwortet Nicole Vossler unter der Telefonnummer 0441 235-3690 oder per E-Mail unter kijubuero@stadt-oldenburg.de.